Komplexer Sultan Uwais Karani

Uwais ibn Amir al-Qarani ist eine sehr respektierte Persönlichkeit im Islam und Sufismus. Er lebte zur Zeit des Propheten Muhammad (SAW). Während seines ganzen Lebens reiste dieser Heilige viel und engagierte sich für die Verbreitung des Islam. Das Leben und sogar der Tod von Uwais Karani gab Anlass zu vielen Legenden. Es wird angenommen, dass sieben Sultane nach seinem Tod in der Schlacht von Siffin nicht entscheiden konnten, wer Karani begraben würde. Jeder Sultan bereitete einen Sarg vor und es stellte sich heraus, dass der Heilige in jedem von ihnen ist.

Es gibt mehrere Orte in der muslimischen Welt, wo Qarani begraben ist. Und einer dieser Orte befindet sich im Distrikt Chartak in der Region Namangan. Der Legende nach kam er in diese Länder, um den Islam zu fördern. Außerdem wird angenommen, dass Karanis Mutter hier begraben liegt. Als sie starb, konnte die Heilige lange Zeit kein Wasser zum Waschen finden, und dann wandte sich Karani mit der Bitte um Wasser an den Allmächtigen. Dann schlug er mit der Hand auf die trockene Erde und im selben Moment sprudelte die heilige Quelle.

Der Mazar wurde im 12. bis 13. Jahrhundert an dieser Stelle errichtet und im Laufe der Zeit entstand hier ein großer architektonischer Komplex, darunter eine Moschee, ein Mausoleum und ein Museum. Und in den letzten Jahren wurde hier eine großangelegte Rekonstruktion durchgeführt. Das Territorium des Komplexes und der angrenzende Teil wurden landschaftlich gestaltet, eine Bibliothek und sogar ein Hotel wurden gebaut. Heute sind auf dem Territorium des Komplexes alle Voraussetzungen für die Durchführung von Wallfahrtszeremonien geschaffen. Der Haupteingang ist mit symbolischen Toren geschmückt. Im zentralen Teil befindet sich ein Stausee, und die errichteten Gebäude der Moschee und des Mausoleums sind so kunstvoll dekoriert, dass sie aus der Vogelperspektive wie Spielzeug aussehen.

Seit mehreren Jahrhunderten zieht das Heiligtum Pilger aus aller Welt an, und jetzt ist die schönste Anlage zu einem Ort der Einsamkeit und des Friedens geworden.

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